Currysauce, Gemuese, Kichererbsen und Naanbrot

Cremig, voller exotischer Aromen und buntem Gemüse: dieses Kichererbsen-Curry überzeugt auf der ganzen Linie!


So sehr ich Koriander nicht ausstehen kann, so sehr liebe ich Kreuzkümmel, welcher diesem Kichererbsen-Curry einen unverwechselbaren Geschmack gibt.😋 Zum ersten Mal mit dem Gewürz in Kontakt gekommen bin ich bei einem Falafelrezept. Inzwischen gibt es die frittierten Kichererbsenbällchen bei uns so oft, dass ich regelmässig Kreuzkümmel nachkaufen muss.

Dabei habe ich im Gewürzregal einmal aus Versehen daneben gegriffen und echten Kümmel erwischt. Gemerkt haben mein Mann und ich es aber erst, als wir die fertig ausgebackenen Falafel probiert und einen seltsamen Geschmack herausgespürt haben. 😄

Kreuzkümmel ist also nicht gleich Kümmel! Diesen kennt man z.B. von den bayerischen Brezen, in die er oft hineingebacken wird.

Etwas Ähnliches ist mir zu Grundschulzeiten mal mit einer Freundin passiert. In der Adventszeit wollten wir Bärentatzen backen, haben statt Zucker aber Salz in den Teig gegeben. Das Ergebnis war – nun ja – nicht essbar. 😅 Dabei hatten wir sogar schon die Puderzuckerglasur drauf gemacht!

Ist dir in der Küche auch schon mal ein Verwechslungsmalheur passiert? Erzähl uns davon in den Kommentaren!

Kichererbsen-Curry mit Gemuese serviert

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 rote Spitzpaprika
  • 1 gelbe Spitzpaprika
  • ½ Aubergine
  • 10 g frischer Ingwer
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Curry
  • 600 g passierte Tomaten
  • 250 ml Kokosmilch
  • 1 grosse Knoblauchzehe
  • 800 g Kichererbsen aus der Dose
  • 1 gehäufter TL Curry
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 100 g Babyspinat
  • Salz, Pfeffer
  • Optional Naanbrot

Zubereitung (Dauer ca. 45 min.)

  1. Die Paprikas und Aubergine in ca. 1cm grosse Stücke schneiden, den Ingwer raffeln.
  2. Die Zwiebel hacken, mit 3 EL Öl und 1 TL Curry in einem hohen Topf anbraten und glasig dünsten.
  3. Paprika, Aubergine und Ingwer zugeben, unter Wenden mit dünsten.
  4. Mit den passierten Tomaten und der Kokosmilch ablöschen.
  5. Den Knoblauch dazu pressen.
  6. Die Kichererbsen und Gewürze dazu geben und alles gut verrühren.
  7. Das Ganze 5 bis 8 Minuten köcheln lassen.
  8. Gegen Schluss den Babyspinat unterziehen und nochmals kurz köcheln lassen.
  9. Mit Salz und Pfeffer und je nach Geschmack mit mehr Gewürzen abschmecken.

Bemerkung

Da Kichererbsen schon sehr kohlenhydratreich sind, mache ich dazu keine Sättigungsbeilage wie bspw. Basmatireis. Die Portionen sind so gerechnet, dass das Curry selber für eine ganze Portion reicht. Bei grossem Hunger mache ich mir zum Kichererbsen-Curry noch ein Stück Naanbrot, das passt wunderbar auch zum Tunken.

Kichererbsen-Curry Rezept mit Gemuese

Veganes Curry mit Aubergine, Paprika und Babyspinat

Wissenswertes

Als ich zum ersten Mal von den gelben Hülsenfrüchten gehört habe, ist vor meinem inneren Auge sofort ein lustiges Bild entstanden: eine Erbse, die sich kichernd die Hände vor den Mund schlägt. Aber der Name der Erbse kommt weder daher, dass sie selber Kichergeräusche von sich gibt, noch den Essenden zum Lachen bringt. Der Name stammt wie üblich aus dem Lateinischen, wo sie „Cicer“ genannt werden. Daraus hat sich im deutschen die Bezeichnung Kicher abgeleitet. Die proteinreichen Kugeln kennt man vor allem verarbeitet zu Gerichten wie Hummus oder Falafel.

Kichererbsen-Curry Rezept mit Naanbrot

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